Camerone 1863

Hier standen weniger als 60 Mann gegen eine ganze Armee. Deren Masse hat sie erdrückt. Eher das Leben als der Mut verließ diese französischen Soldaten an diesem 30. April 1863 . Zum Andenken an sie hat das Vaterland dieses Denkmal errichtet.

Inschrift (Übersetzung) des Denkmals bei Camerone in Mexico

Bei dem Begriff “Camerone” handelt es sich im Zusammenhang mit der Fremdenlegion zum einen um ein Gefecht einer Kompanie der Fremdenlegion mit einer 2000 Mann starken Einheit der mexikanischen Armee in der Nähe des gleichnamigen Dorfes in Mexico am 30. April des Jahres 1863. Zum anderen ist -in Erinnerung an dieses Gefecht- der 30. April eines jeden Jahres der höchste Feiertag der Fremdenlegion, der -als “Tag von Camerone”- jedes Jahr in allen Kasernen und auf allen Stützpunkten der Fremdenlegion, selbst auf dem kleinsten Außenposten, überall sonst wo gerade Fremdenlegionäre im Einsatz sind, und bei den Ehemaligenverbänden der Fremdenlegion (“Amicalen”) in aller Welt ausgiebig zelebriert wird.

Nachfolgend finden Sie eine ausführliche Beschreibung des eigentlichen Gefechts im Jahr 1863, als auch umfangreiche Informationen zu den jährlich stattfindenden Feierlichkeiten.

Das Gefecht von Camerone

Das “Gefecht von Camerone” fand am 30.04.1863 im seinerzeit von Frankreich besetzten Mexico, auf der “Hazienda de la Trinidad” in der Nähe des Dorfes Camerone statt. Weniger als 60 Fremdenlegionäre (bzw. inclusive Offiziere und Unteroffiziere genau genommen 65) der 3. Kompanie des (ersten) Fremdenregiments unter Capitaine (Hauptmann) DANJOU und 2 weiteren Offizieren standen einer Übermacht von 2.000 mexikanischen Soldaten gegenüber, 1.200 Mann Infanterie, 800 Mann Kavallerie. Die mexikanische Truppe war auf dem Weg einen französischen Konvoi anzugreifen, der Bargeld (rd. 3 Mio. Francs Sold), Waffen/Kriegsgerät und Munition zu den französischen Truppen transportierte, welche die Stadt Puebla belagerten. Die Franzosen bekamen Wind von dem geplanten Überfall und so wurde durch den befehlshabenden Offizier Colonel Jeanningros die 3. Kompanie ausgeschickt um den Konvoi zu schützen, bzw. die Straßen zu sichern.

In Bearbeitung: Weiterer Inhalt und Bilder folgen.

Namentliche Auflistung der eingesetzten Kompanie. Spalten v.l.n.r.: Dienstgrad, Vorname, Name, Geburtsdatum, Sterbedatum (derer die bei dem Gefecht gefallen sind, bzw. in Gefangenschaft oder später an den Verwundungen aus dem Gefecht verstorben sind), Herkunft, Zivilberuf